Es gibt tatsächlich einen Winter in Hessen.. Heute: “Wir bauen eine Rutschbahn vor der Haustür”
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Es gibt tatsächlich einen Winter in Hessen.. Heute: “Wir bauen eine Rutschbahn vor der Haustür”
Nachdem ich sehr lange nichts zum Fahrradaufbau berichtet habe wirds nun wieder mal Zeit. Die Teile hatte ich bis Ende Dezember im Prinzip alle zusammen und habe das Rad inzwischen auch fertig zusammengebaut. Bilder folgen im Frühling. Einige Problemchen gabs beim Zusammenbau. Die Bremsen mussten entlüftet werden was ich mit einem Eigenbau-Entlüftungs-Set gemacht habe. Bei der ersten Probefahrt war ich von der Bremsleistung erst einmal ernüchtert, was sich jedoch nach den Befogen der Magura Einbremshinweise deutlich ins Positive wendete und ich muss sagen die Bremsen tun was sie sollen und zwar richtig gut. Der Druckpunkt ist einmalig und die Leistung allemal. Als die Bremsen funktionierten, mussten noch die Schutzbleche ran. Leider gibt es am Scott Scale 30 keine integrierten Gewinde für eine Schutzblechmontag (warum eigentlich nicht). Die Richtey Carbongabel hat auch keine Gewinde. Also habe ich mir P-Schellen (Rohrschellen) besorgt und manuell an die Gegebenheiten angepasst. Das Ergebnis überzeugt mich. Als Schutzblechverlängerung kam eine Ikea Tischunterlage passend zurechtgeschnitten zum Einsatz. Im Januar habe ich mir noch den Touratech Halter für mein Garmin geholt. Mehr kann ich noch nicht zum Rad schreiben. Über eine erste Testfahrt kam ich bisher nicht hinaus. Nach längerer Recherche benötige ich noch die 145mm breiten DT Swiss RWS Schnellpanner für die Hinterachse damit an den nicht gerade Weber Kupplungs freundlichen Scott Scale Ausfallenden endlich die Kupplung dran passt. Seit kurzem ist auch der SQLab 611 Active am Markt angekommen. Leider noch zu recht hohen Preisen. Deshalb wird noch mein Rennradsattel Selle Flite herhalten müssen. Als Beleuchtung tendiere ich zu einem Großeinkauf bei Dealextreme.com. Für 50 Euro bekommt man dort eine tolle Funzel die zwar noch “entblendet” werden muss, aber eine tolle Leistung bietet. Nachdem die Versicherung den entstandenen Schaden durch den Diebstahl beglichen hat, stehen mir endlich die Mittel für ein neues Rad zur Verfügung. Allerdings habe ich den Plan, ein reines Reiserad zusammenzustellen, aufgegeben und stattdessen vor, ein MTB mit Reiseradtauglichkeit aufzubauen. Ausschlaggebender Punkt war eigentlich der hohe Preis, der eine Rohloff Speedhub kosten würde. Die ca. 1000 Euro stehen in einem schlechten Verhältnis auch wenn ich von der Technik begeistert bin. Dazu kommt allerdings auch, dass es die Rohloff Nabe mit nur 32 Speichenlöchern gibt und ich eigentlich vor hatte, ein stabiles 36 Loch Hinterrad einzuspeichen. Simplon teilte mir mit, dass es nicht möglich sei, eine Magura Gustav M am Hinterrad zwischen Ketten- und Sitzstreben(Hinterbau) zu montieren. Dies war ebenfalls ein Grund um von meinem Vorhaben Abstand zu nehmen. Folglich werde ich mir ein leichtes Hardtail mit starrer Gabel und aktuellen Komponenten zulegen, das leicht, schnell, und somit zum Training wie auch für längere Touren geeignet ist. Ich werde es ebenfalls mit Schutzblechen bestücken, da es kaum ein wertvolleres Teil am Rad gibt, vorausgesetzt man ist kein Schönwetterradfahrer und da ich Emma weiterhin im Anhänger transportieren werde. Folgende Teile werden am Rad verbaut: Als Schaltwerk fungiert ein Shimano RD-M 972 mit langem Käfig da es auf die zwei Gramm hin oder her zum kurzen keinen Unterschied macht. Außerdem habe ich den günstiger ergattert. Zum Bremsen wird es eine Magura Marta SL mit 160mm Bremsschreiben vorne und hinten werden. Ob die Leistung reicht weis ich zwar noch nicht, aber die XTR V-Brakes haben in den letzten 12 Jahren schließlich auch ihren Dienst getan. Shimano wird auch in Form des XTR Tretlagers und Kurbelgarnitur, sprich FC-M 970 und einer Kurbellänge von 175mm ihren Dienst verrichten. Als Gabel kommt ein nettes Stückchen von Ritchey zum Einsatz vom Typ WCS Carbon Mountain: Die International Standard Aufnahme muss jedoch noch plangefräßt werden, da dort noch viele Lackreste eine plane Auflage verhindern. Diese Gabel wird in einem Scott Scale Carbon Rahmen verschwinden und von einem Tune Bubu Steuersatz gehalten. Vorbau ist es ein Syntace F99 in 120mm Länge und ein Syntace Duraflite Carbonlenker geworden. Als Griffe werde ich mich mit Ergon GP1 in der leichten Version begnügen. Auf die Naben warte ich schon sehnsüchtig -> DT Swiss 240 S Nabensatz in 32 Loch-Ausführung. Die Felgen werden weiß und von FRM Typ 388 sein. Als Speichen gehe ich kein Risiko ein und werde DT Swiss Competition mit Messingnippeln verwenden. Als Felgenband kommt das gute von Schwalbe auf die Felge. Bei den Schläuchen sind die Michelin C1 Aircomp Latex erste Wahl.Sie werden in Continental Race King Supersonic Mänteln der Größe 2.2 stecken. Was die Sattelwahl und die Sattelstütze angeht, bin ich mir noch nicht schlüssig. Da werde ich das nächste Wochenende bei eBay wieder meine Fühler ausstrecken. Ganz wichtig jedoch sind mir die Schutzbleche. Ich habe eine tolle Carbonversion gefunden aus den Niederlanden von der Firma M5 für 26″ Laufräder, jedoch sind diese nur 50mm breit und kosten je Stück knapp 54 Euro. Das ist mir dann doch zuviel. Die Wahl wird auf die SKS Bluemels in 65mm Breite fallen. Die Befestigung am Rahmen und Gabel wird noch ein genügend große Herausforderung werden. Einen Tacho habe ich schon zu einem äußerst lukrativen Gebot ersteigert. VDO MC1.0 in der Funkversion (die Kabelversion gabs grad nicht im Angebot). Als Pedale werde ich meine alten noch funktionierenden Corratec Easy Click titan verwenden kommen fast neue Shimano XTR PD-M970 zum Einsatz. Es liegen einfach WELTEN zwischen denen und den alten Corratec. Vor vielen Jahren als Ersatz angelegt, hoffe ich noch den Shimano FD-M950 als E-Type mit Carbonplatte im heimischen Heizungskeller @meineAlteSchrauberstube zu finden. <- Leider erfolglos und somit wurde es ein NEUER FD-M970 E-Type. Bewegen werde ich Schaltwerk und Umwerfer mit neuen Shimano SL-M970 Drückern. Bei eBay ging vor zwei Tagen erst wieder ein solches Paar für sage und schreibe 100 Euro über die Plattform. Für 105 Euro gibts die vom Händler mit Rechnung. Natürlich immer noch zu teuer aber der Markt sieht diesbezüglich gerade nicht besser aus. Über die Flaschenhalter habe ich mir noch keine weiteren Gedanken gemacht. Einen Gepäckträger werde ich vorerst nicht montieren. Vergangen Woche konnte ich den Geldeingang der Versicherung auf meinem Konto verbuchen. Somit kann es jetzt an den Wiederaufbau des Rades gehen. Ich hätte es nicht gedacht, das die Versicherung so unkompliziert den Schaden begleicht. Respekt! Da Nicole sich nun erstmals durchringen und Skischuhe kaufen wollte, machte ich mich auf die Suche danach. Da es die meines Erachtens guten Salomon Verse die seiner Zeit als Pseudosoftboots gehandelt wurden nicht mehr gibt (Gründe??) fiel meine Wahl auf die Full Tilt Sally der vergangenen Saison die bei Amazon erhältlich sind. Leider passten die ersten beiden nicht und jetzt warten wir doch erstmal noch ab bis mein Gutschein wieder gutgeschrieben wird um dann eventuell die nächste Größe auszuprobieren. Zum Schuh an sich kann man sagen das es sich dabei um ein tolles Konzept handelt, aber die Qualität doch sehr niedrig ist. Die Innenschuhe sollten ja, wenn ich mich richtig erinnere, Nahtfrei sein, jedoch drückte genau eine solche Naht von vorne auf den großen Zeh. Zumal diese Naht auch noch um ca. 2-3 cm versetzt des Verlaufes des anderen Innenschuhs verlief. Aber bequem sind sie… sagt Nicole. Kleines update. Dritter Schuh wurde bestellt jedoch auch gleich wieder zurückgeschickt. Die Form des Schuhs ist für Nicole’s Füße offenbar nicht geeignet. Der Innenschuh hat ebenfalls eine nicht zumutbare Passform und baut viel zu schmal im vorderen Bereich. Da haben die Macher der Full Tilt Skischuhe noch einiges zu tun.. Leider! Welcher Schuh als nächstes ausprobiert wird, weis ich noch nicht. Der Weg wird wohl doch noch einmal zu Skimaxx führen um zu probieren was denn passen könnte. Die nagelneuen Salomon, vom der Anpreisung her “bequem” für Einsteiger waren beim letzten Versuch furchtbar am Fuß. Lange Venus… vielleicht werden es ja die.. Am Ende haben wir erst einmal kein Schuh gekauft. Im Urlaub dann zwei Schuhe mit unterschiedlichen Größen auf Grund der verschieden großen Füße geliehen… Da bis zum heutigen Tage (17.11.2009) die Versicherung noch keinen Schadensausgleich gezahlt hat, kann ich auch noch keinen neuen Teile bestellen. ABER PLANEN was es mal werden soll. Der RahmenDie letzten 12 (ja zwölf) Jahre hat mir mein Giant MCM Team Carbon Rahmen in der Größe L (21″) gute Dienste geleistet. Er wurde zwar bereits nach wenigen Monaten vom Orginallack befreit und das Carbon zum Vorschein gebracht, aber ansonsten von der Geometrie, Steifigkeit und sonst auch, jeden Zweifel erhaben.
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